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Breitbandige Transparenz
Der Transparenzbereich von Diamant erstreckt sich vom
Ultravioletten (230 nm) bis in das ferne Infrarote. Nur im
Spektralbereich zwischen 2.5 und 6 µm lassen sich schwache, durch
Zwei-Phononen-Prozesse verursachte, Absorptionsbanden beobachten.
Somit ist Diamant ein ideales Material für multispektrale optische
Anwendungen.
Großer Bandabstand
Aufgrund des großen Bandabstandes kommt es bei
Diamant nicht zur thermischen Generierung von Ladungsträgern und somit
nicht zu dem "thermal run away", wie er z.B. bei Germanium
beobachtet wird. Selbst bei hohen Temperaturen bzw. bei hohen
Leistungsdichten bleibt Diamant transparent.
Hohe Wärmeleitfähigkeit
Die in einem Diamantfenster absorbierte Leistung wird
rasch zum Rand hin abgeleitet, wo sie durch eine geeignete Kühltechnik
abgeführt werden kann.
Mechanische und chemische Stabilität
Diamant ist extrem hart, abriebfest und chemisch
inert.
Er ist somit ein idealer Werkstoff für den Einsatz in agressiven
Umgebungen.


Optisches Transmissionsspektrum
einer
CVD Diamantscheibe
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